Montag, 3. August 2026

CINNA NAUKA auf Tour - Zurück ins Ijsselmeer

Seit dem letzten Post ist viel passiert. Wir sind weiter südlich bis nach Scheveningen gesegelt, kamen dann wegen des Wetters nicht weiter und haben beschlossen, wieder nach Norden zu segeln. Ich schreibe diesen Post wieder in Makkum. 

Nordsee runter und hoch

Von Ijmuiden aus fuhren wir bei recht wenig Wind aber durchaus in Teilen segelbar die 25sm weiter nach Scheveningen, dem Hafenvorort von Den Haag. Der Blick auf die Stadt und die Strandpromenade ist eindrücklich. 


Die Marina ist recht eng, aber gross und schön. 

Dort gab es einen Crewwechsel: Die Familie stieg aus und Neffe Tom stieg zu, um mich - so die Idee - bis nach Belgien zu begleiten. Der Plan war, morgens sehr früh aufzubrechen und das Strom- und Windfenster optimal zu nutzen. Dann hätten wir hinter der berüchtigten Hoek van Holland mit dem letzten einlaufenden Strom in einen geschützten Hafen laufen können, um dort den für Nachmittag/Abend angesagten Starkwind abzuwarten. Die knappe Kalkulation bereitete mir einiges Bauchweh. Als um 4 Uhr der Wecker klingelte, hatte die Wettervorhersage eine Überraschung parat: Der starke Wind wurde noch etwas stärker und sollte ca. 1.5 Stunden früher kommen. Ich war ein bisschen erleichtert und sagte die Abreise ab, Ausschlafen also. Für den nächsten Tag wurde es nur schlechter, insbesondere die angesagte Wellenhöhe gab uns zu denken. Wir legten uns einen Plan zurecht, eventuell früh am Morgen los- und dann ganz um das Rhein-Maas-Delta herumzufahren bis Vlissingen oder sogar Belgien (65sm), aber Wind und Wellen waren dafür nicht geeignet. Besser also doch wieder nach Norden, damit Tom überhaupt segeln kann. Für mich und CINNA NAUKA ist es letztlich egal, wo sie im Winter bleibt. Dann segeln wir eben von hier aus im nächsten Jahr wieder los. Zu sehen gibt es noch genug, egal in welcher Richtung.

Wir legten also mit dem kenternden Strom ab und machten uns wieder auf den Weg nach Ijmuiden. Dabei wurden wir ordentlich durchgeschüttelt. Den Segelpartner erwischte es in der unangenehmen Welle als erstes mit einem kräftigen Anfall von Seekrankheit. Davon erholte er sich nach etwa zwei Stunden wieder und konnte dann das Steuern übernehmen, während ich mich mit geschlossenen Augen auf der Cockpitbank ausruhen musste. Und dann auch noch das: Ich holte etwas aus dem Salon, stieg wieder ins Cockpit und hielt mich dabei an dem Haltegriff am Türrahmen fest. Da kam eine sehr grosse Welle angeschwappt und brachte mich aus dem Gleichgewicht. Ich hing mit dem ganzen Gewicht am Griff und hatte plötzlich die gesamte Tür samt Rahmen in der Hand, während ich rückwärts auf die Cockpitbank fiel. Die Fotos vom Schaden entstanden natürlich erst später...


Immerhin war es durch die Wellen zwar eine unangenehme, aber durch Wind und Strom eine sehr schnelle Fahrt. Wir waren in Ijmuiden doch recht stolz, das wir das geschafft hatten. Und ich habe dadurch noch einmal immenses Vertrauen in die Seetüchtigkeit unserer kleinen Westerly gewonnen. Nach einem ausgiebigen Abendessen am Strand ging es uns viel besser und wir schauten zu, wie ein Kreuzfahrtschiff gen Sonnenuntergang schaukelte.

Auch die Hafenrobbe liess sich kurz sehen.

Die Fahrt am nächsten Tag von Ijmuiden nach Den Helder (35sm) war gigantisch. Beste Bedingungen, Wind und Strom mit uns, immer weiter nachlassender Wellengang, keine Seekrankheit, ein traumhafter Segeltag. 

Der Leuchtturm begrüsste uns bei der Einfahrt...

... und ein Regenbogen über dem Hafen schickte uns in die Nacht.

Wir verbrachten einen weiteren Tag in Den Helder, wo ich im Baumarkt Material zur Reparatur des Backbord-Türflügels kaufte und wir in der Nähe des Leuchtturms ein kurzes Bad in der Nordsee nahmen. Wir bereiteten gemeinsam schon einmal den Türrahmen vor, sodass ich später die Tür wieder einbauen konnte. Der Hafenmeister liess mich dafür netterweise seine Werkstatt nutzen. Am Donnerstagmorgen hatten wir noch einen kurzen, aber schnellen und sehr schönen Schlag in Richtung der aufgehenden Sonne nach Den Oever. 


Dort stieg Tom wieder aus, und einen Tag später kam Lucia an Bord, die für die letzte Woche noch mitsegelt. Den Zwischentag nutzte ich zur Verstärkung des Türrahmens und zum Einbau der Tür. Es zeigte sich, dass ich bei der Holzwahl im Baumarkt ein gutes Händchen mit der Farbe hatte. Das Boot ist wieder verschliessbar und es sieht nicht mal schlecht aus.

Wieder ins Ijsselmeer

Mit Lu spielten wir verschiedene Optionen durch und entschieden uns zu einem Schlag übers Ijsselmeer. Wir schleusten also am Samstag ein, dümpelten einen Moment in der Flaute und bekamen dann pünktlich um 14:30 den vorhergesagten Wind, der uns südlich vom Windpark quer übers Ijsselmeer in die riesige Marina von Workum schob. Wir dachten schon, am Sonntag nach Makkum motoren zu müssen, aber wir hatten Glück. 6-8kn leicht achterlicher Wind reichten aus, um langsam und gemütlich die 9sm zu segeln, teilweise im Schmetterling.

Unterwegs hörten wir einen Notfall-Mayday-Funkverkehr mit und konnten das Geschehen weiter südlich im Ijsselmeer verorten. Nach einem Feuer auf einer Segelyacht mussten zwei Personen aus dem Wasser gerettet werden. Heute konnte man die dramatischen Ereignisse z.B. hier nachlesen.

Jetzt liegen wir hier in Makkum und wollen morgen früh in Kornwerderzand wieder ausschleusen und dann mit Wind und Strom nach Harlingen segeln. Auch das wird wohl wieder eine schöne und schnelle Fahrt geben. 



Donnerstag, 23. Juli 2026

CINNA NAUKA auf Tour - Vom Ijsselmeer in die Nordsee

 Abschied vom Ijsselmeer

In Makkum bekamen wir unsere reparierte Genua zurück und sind nun wieder in voller Besegelung unterwegs. 

Die kleine Fock ist in der Kiste verstaut. Nebenher nähten wir einmal mehr ein paar Nähte an der Sprayhood nach. Wir genossen die sommerlichen Tage am Strand, besuchten die kleine Stadt und genossen den Komfort der riesigen Marina: kostenloser Kaffee am Steg, Fahrradverleih, Pool, SUP-Verleih und Strandbar für den wortwörtlichen Sundowner

Ausserdem konnten die Jungs kostenlos im Optimisten durch den Hafen segeln.

Am Freitag, dem 17.7. machten wir uns auf den Weg entlang des Afsluitdijks in Richtung Den Oever. Dabei segelten wir mitten durch den Windpark Fryslan mit seinen 89 Windrädern, die im Abstand von je 600m voneinander entfernt im Wasser stehen. Vor der Einfahrt in den Park mussten wir aber erst noch an einigem Fischereigedöns vorbei. Zum Glück wussten wir aus der einschlägigen Literatur, dass man nahe an den Fähnchen im Luv gut zwischen den Stellnetzen unter Wasser durch kommt.


Nach der Fischerei kamen die Windräder. 

Ein schöner Segelwind pustete uns knapp 4 Meilen weit durch den Windpark und weiter auf Den Oever zu, wohin ein 200m hoher Funkmast schon aus der Ferne den Weg weist. Dort angekommen fuhren wir direkt in die Schleuse nach draussen in die Waddenzee, wo wir im Aussenhafen fürs Wochenende festmachten. Für eine Waddenzeefahrt war uns einfach zu viel Wind angekündigt. Der schnörkel- und komfortlose Hafen schockte uns für den ersten Moment (vor allem nach dem Luxus in Makkum), aber wir fanden ihn schnell recht charmant. Besonders die Mole mit Waddenzee-Aussichtsturm und die Ortsnähe überzeugten uns.  Zu unserer Überraschung lag im Hafen auch schon eine andere Westerly Centaur.


Den Oever ist ein hübsches kleines Städtchen, das man vom Waddenzeehafen aus schnell erreicht. Es gibt hübsche Bauernhäuser, coole Bars und Cafés mit selbstgebackenen Leckereien, eine historische Windmühle und ein ausgedehntes Naturschutzgebiet. 



Am Sonntag spazierten wir den langen Weg zum Binnenhafen und freuten uns, dass wir uns nicht für diesen Hafen entschieden hatten. Dort war nichts los, alles geschlossen. Immerhin plauderten wir ein Weilchen mit den Leuten auf dem Schweizer Katamaran Vellamo von oceanyouthsailing.com und machten uns dann auf den Rückweg, nach dem wir den Aussenhafen umso schöner fanden.

Durch die Waddenzee

Vom Waddenzeehafen aus hat man eine schöne Sicht über das Watt bis nach Texel und Den Helder, wo nachts der Leuchtturm weit zu sehen ist.

Wir konnten also unser nächstes Ziel schon sehen, das wir am Montag ansteuerten. Gut geplant ist halb gewonnen: Wir sahen, dass wir ein Stück weit am Wind segeln und teilweise wegen zu grosser Höhe die Maschine benutzen müssen, am Schluss aber bis Den Helder mit achterlichem Wind und mitlaufendem Strom schnelle Fahrt machen werden. So kam es dann auch. Auf den letzten Meilen zogen die Segel und schob der Strom unsere CINNA NAUKA auf bis zu 6,8kn über Grund. Gewaltig für so ein kleines Boot und unser bisheriger Rekord!

So erreichten wir den Hafen Den Helder, meldeten uns per Funk ordnungsgemäss an und motorten dann gegen einen kräftigen Querstrom in die Hafeneinfahrt ...

... und direkt danach in die enge Einfahrt zum Königlichen Marine Jachtclub (KMJC), wo wir vom Hafenmeister freundlich empfangen wurden.

Der Jachtclub ist sehr schön gelegen, um dem Deich entlang in die Stadt zu spazieren, die wir schon von einem Besuch vor ein paar Jahren kannten. 


Endlich ergab sich auch Gelegenheit für ein Familienfoto mit unseren CINNA NAUKA T-Shirts.

Auf in die Nordsee

Am nächsten Mittag ging es mit ablaufendem Strom weiter auf den ersten grossen Nordseeschlag. Wir waren gespannt, wie Boot und Crew das schaffen. Ziel war das 36sm entfernte Ijmuiden. Achterlicher Wind und mitlaufender Strom verhiessen wiederum eine schnelle Fahrt. Aber der Wind blieb schwächer als geplant und Skipper Frank hatte den Segeltrimm nicht recht im Griff. Deshalb waren wir doch deutlich langsamer als wir wollten und verschenkten wertvolle Zeit. So wurde es später und später, und mit jeder Meile südlich nahm der Seegang etwas zu.

CINNA NAUKA steckte das wunderbar weg. Gegen 20 Uhr schalteten wir aber doch die Maschine zu, um die letzten 7 Meilen und die Platzsuche in der Marina noch bei Tageslicht zu schaffen. In der Anfahrt auf Ijmuiden schaukelte es doch mächtig, und wir waren gegen halb zehn froh, dass wir es in den Schutz des Vorhafens geschafft hatten und das Wasser ruhiger wurde. Jetzt liegen wir in der Seaport Marina von Ijmuiden und warten auf geeignetes Wetter für die Weiterfahrt nach Scheveningen. Das wird am Freitag klappen. Mit schwachem Wind wird es wohl eine eher langsame Fahrt, aber dafür wahrscheinlich auch sehr ruhig. Bis dahin geniessen wir die Zeit am Strand, schauen den Kitern zu oder beobachten die zeitweise viel befahrene Hafeneinfahrt von Ijmuiden.

 Wir werden auf jeden Fall weiter berichten.






Dienstag, 14. Juli 2026

CINNA NAUKA auf Tour - Unsere Ijsselmeerrunde

Nach einer knappen Woche sind wir wieder in Makkum gelandet, wo wir nach unserer kleinen Spritztour (teilweise recht wörtlich) rund um das Ijsselmeer einen Zwischenstopp einlegen. Unsere Tour führte uns über ca. 80sm von Makkum über Hindeloopen, Urk, Enkhuizen und Stavoren zurück nach Makkum. 

Am Freitag werden wir noch den Schlag nach Den Oever fahren und dort das schöne Ijsselmeer wieder gen Waddenzee verlassen. 

Enkhuizen

Von den Etappen bis Urk haben wir hier schon berichtet. Am 12.7. sind wir von dort aus wieder aufgebrochen und auf wunderbarem Halbwindkurs quer übers Ijsselmeer in die alte Fischer- und Seekartenmacherstadt Enkhuizen gefahren. 

Viele kleine Details in der Stadt erinnern an ihre Geschichte.




Stavoren

Am nächsten Tag wollte uns das Ijsselmeer dann doch mal zeigen, was es auch bei mittlerem Wind (Stärke 5) so kann, wenn der denn aus der richtigen Richtung kommt. Wir brachen aus windtaktischen Gründen nach Stavoren auf - schliesslich müssen wir wegen unserer Genua zurück nach Makkum. Für die nächsten Tage ist aber Ostwind angesagt, und da ist von der Westseite aus Makkum nur umständlich zu erreichen.

 Also am Wind nach Stavoren. Das geht anfangs sehr gut, dann folgt eine kurze Flautenperiode, durch die wir eine knappe Stunde lang motoren. Dann kam der Wind zurück und unter Segeln können wir was erleben. Es baute sich eine unglaublich hohe, kurze und dadurch steile Welle aus. Das ist - gelinde gesagt - ungemütlich. Im Abstand von ca. 10 Metern rollten Wellen von 1m, in regelmässigen Abständen auch 1,5 bis 2m von vorn heran. Im Revierführer hatte ich schon von der Gefahr gelesen, sich hier "festzubolzen", und jetzt lernten wir, was das bedeutet. CINNA NAUKA blieb immer wieder im Tal zwischen zwei Wellen regelrecht stecken. Dagegen halfen weder Anluven noch Abfallen. Das bedeutete jedes Mal: Wir verloren Fahrt und das Schiff drehte entweder unkontrolliert durch den Wind oder fiel unkontrolliert ab und legte sich weit auf die Seite. Nach einiger Zeit des Durchbeissens hatten wir genug davon und fuhren unter Motor durch diese Buckelpiste. Davon haben wir - wegen der Anspannung an Bord - keine Bilddokumente, aber dafür von den Auswirkungen unter Deck. In einem schicken Netz haben wir Nektarinen unter Deck gut aufgehängt, aber die wurden noch böser durchgeschüttelt als wir und hinterliessen ihren Protest in Form von Klebs im Schiff.


Aber wir erreichten Stavoren dann doch, und wie üblich sah die Welt schon hinter der Hafeneinfahrt viel freundlicher aus. Ein Bier auf dem Deich später ... 

... ging es schon wieder viel besser.

Am 14.7. sind wir also wieder nach Makkum gesegelt, und das war Amwindsegeln vom feinsten. Mit einem Reff im Gross und der kleinen Fock rauschte CINNA NAUKA mit teilweise über 4 Knoten dahin, während alle auf ihre Weise die Fahrt genossen.


Samstag, 11. Juli 2026

CINNA NAUKA auf Tour - Unterwegs im Ijsselmeer

Harlingen

Nach langer Zugfahrt kamen wir am letzten Sonntag (5.7.) in Harlingen bei CINNA NAUKA an und fanden alles in bester Ordnung vor. Der kleine Werfthafen von Paul bietet zwar nur sehr wenig Komfort, aber erstens war sehr viel Wind angekündigt und zweitens lief gerade das Harlingen Tall Ships Race, sodass es gar keinen Platz in der grossen Marina gegeben hätte. Also blieben wir noch zwei Tage und sahen dem grossen Segelfest zu - und es war wirklich eindrücklich.

Viele grosse Traditionsschiffe aus zahlreichen Ländern gaben sich die Ehre und verliessen am Montag zum Abschluss der Harlingen Sail den Hafen unter den Augen zahlreicher Zuschauender. 


Am Mittwoch wollen wir endlich losfahren. Wegen eines kleinen Problems mit der Rollanlage fürs Vorsegel musste ich vor der Abfahrt die Genua ausrollen und mit Schrecken feststellen, dass da ja ein grosser Riss drin ist. 

Also mussten wir das Vorsegel wechseln - von der grossen Genua auf die sehr kleine Fock. 

Bei dem angesagten schwächeren Wind heisst das: sehr langsames Segeln.

Makkum

Aber wir kamen los, setzten in der Hafenausfahrt von Harlingen unsere Segel und liessen die alte Hafenstadt achteraus. 

Wir segelten in Richtung Südsüdwest zur Schleuse von Kornwerderzand. Diese führt durch den Avsluitdijk aus der Waddenzee ins Ijsselmeer. Unglaublich, wie viele Schiffe da durch wollen und auch in die Schleusen passen. 

Kurz hinter der Schleuse konnten wir - nur mit der kleinen Fock - noch einmal die anderthalb Meilen bis zum Hafen von Makkum segeln. 

Dort gibt es eine riesige Marina als Teil eines noch riesigeren Ferienkomplexes mit Campingplatz, Pool, verschiedensten Angeboten, einem umfangreichen Kinder- und Jugendprogramm und vieles mehr. Für uns besonders interessant: Es gibt auch einen Segelmacher, dem wir unsere kaputte Genua zur Reparatur geben konnten. Sie ist jetzt dort, und wir können sie am nächsten Wochenende wieder abholen. Da uns die Marina sehr gut gefallen hat, kommen wir gerne noch einmal wieder.

Hindeloopen

Am Donnerstag segelten wir bei schwachem Wind mit unserem kleinen Vorsegel sehr langsam in Richtung Süden weiter. Wir wollten eigentlich nach Stavoren, aber auf etwa halber Strecke entschieden wir uns bei nur knapp 2kn Fahrt dazu, den näheren Hafen von Hindeloopen anzulaufen. Der ist auch recht gross und in einem sehr malerischen Örtchen gelegen. 

Ausserdem gab es einen Pub, wo wir das Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko verfolgen konnten. 

Urk

Die Vorhersage für Freitag kündigte sehr schwachen Wid für den Vormitttag aber eine gute Brise für den Nachmittag an. Nach einer Stärkung mit Kibbeling und Pommes an der Hafenkante legten wir gegen 13 Uhr in Hindeloopen ab und segelten an Stavoren vorbei südlich in Richtung Urk.

Der Wind nahm tatsächlich zu und wir konnten wunderbar vorm Wind segeln, während die recht hohe und kurze Ijsselmeerwelle uns schaukelte. Plötzlich so gegen 17:30 Uhr schlief der Wind jedoch ein. Da wurde das Schaukeln dann doch unangenehm. Nach einer knappen Stunde Motoren war der Wind aber wieder da und wir segelten weiter bis nach Urk. wo wir einen letzten kleinen Platz im Westhaven fanden. Hier bleiben wir jetzt mal zwei Nächte.